Kalender 2026 - April

-> PDF Download

„Mein kleiner Platz für Unperfektheit“

Selbstmitgefühl & Gelassenheit durch Naturbeobachtung

  1. Warum das hilft

In der Natur ist nichts wirklich perfekt – und genau das macht sie so beruhigend. Ein Baum mit schiefer Krone, ein Blatt mit Loch, ein Stein mit Bruchkante – alles Teil des Ganzen, alles trotzdem schön.
Wenn wir uns mit dieser Haltung verbinden, relativiert sich unser innerer Druck.

  1. Die Methode – „Der kleine Platz für Unperfektheit“
  1. Suche etwas Natürliches:
    Beim Spaziergang, im Park oder Garten – ein Ast, Stein, Blatt, Feder, was auch immer dich anspricht.
    Es darf ruhig „unperfekt“ sein.
  2. Symbolisches Platzieren:
    Lege diesen Fund zu Hause an einen sichtbaren Ort: auf den Schreibtisch, ins Regal, in eine kleine Schale.
    Das ist dein „Erlaubnis-Ort“ – ein Symbol dafür, dass nicht alles gerade, glänzend oder fertig sein muss.
  3. Wenn der Druck kommt:
    Wenn du merkst, du setzt dich zu sehr unter Druck,
    schau kurz auf dein Naturstück.
    Atme ein, atme aus, und sag dir:

„Ich darf wachsen, auch wenn’s gerade nicht perfekt ist.“

  1. Optional – Kreative Erweiterung:
    Sammle im Laufe des Jahres mehrere dieser kleinen Naturstücke.
    Am Ende hast du eine kleine Sammlung deines persönlichen „Unperfektheitsgartens“ –
    eine Erinnerung daran, dass Leben Veränderung bedeutet, nicht Kontrolle.
  1. Reflexionsfragen
  • Wann erwarte ich von mir, perfekt zu sein?
  • Was passiert, wenn ich das kurz loslasse?
  • Wo darf ich mich im Alltag etwas „verwildern“ lassen?

Email: dw.sensi.trauma.consult@gmail.com
Telefon:0178 1857 827