Kalender 2026 - März

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„Bedürfnisse & Gefühle – Was gehört wohin?“

Bedürfnisse verstehen – Gefühle richtig lesen lernen

1. Warum das wichtig ist
Gefühle sind wie kleine Hinweisschilder: sie zeigen dir, ob ein Bedürfnis erfüllt ist oder nicht.
Das Problem: Viele Menschen kennen ihre Bedürfnisse gar nicht so genau – aber die Gefühle umso deutlicher.
Wenn du lernst, sie zu unterscheiden, kannst du dich besser verstehen und klarer mit anderen umgehen.


2. Gefühle oder Bedürfnisse?
Ein kurzer Spickzettel:
Gefühle Bedürfnisse
Wut, Freude, Trauer, Angst, Neugier, Scham Ruhe, Nähe, Sicherheit, Freiheit, Anerkennung, Sinn, Spaß
• Gefühle kommen und gehen – sie sind Reaktionen.
• Bedürfnisse bleiben – sie sind Grundmotive, die sich immer wieder zeigen.


3. Kleine Übung:
Schritt 1: Schreib ein aktuelles Gefühl auf.
→ „Ich bin genervt.“
Schritt 2: Frag dich: Was brauche ich gerade wirklich?
→ „Ich brauche Ruhe und etwas Zeit für mich.“
Schritt 3: Schreib beides nebeneinander auf.
→ Gefühl: genervt → Bedürfnis: Ruhe
Mach das mit zwei oder drei weiteren Beispielen. Du wirst merken:
Je klarer du deine Bedürfnisse kennst, desto leichter kannst du für sie sorgen –
und desto seltener explodieren die Gefühle.


4. Impuls für deinen Alltag
Wenn du das nächste Mal merkst, dass du „komisch drauf“ bist,
frag dich nicht „Was stimmt nicht mit mir?“,
sondern „Welches Bedürfnis meldet sich da?“
Das ändert alles.

                                                                                                           


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