Kalender 2026 - Oktober
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„Monsterknete & Schattenmut – spielerisch mit dem Unheimlichen umgehen“
Thema: Akzeptanz & Selbstregulation durch Kreativität und Humor
- Warum es gut tut, auch mal „das Monster“ zu sein
In uns allen gibt es Anteile, die unruhig, laut, wild oder widersprüchlich sind.
Oft versuchen wir, sie zu zähmen – weil wir „funktionieren“ wollen.
Aber manchmal brauchen genau diese Seiten Luft.
Wenn wir ihnen spielerisch Raum geben, verlieren sie ihren Schrecken.
Das ist keine Schwäche, sondern Selbstfürsorge mit Humor.
- Übung – „Monsterknete selber machen“
Material:
- 1 Tasse Mehl
- ½ Tasse Salz
- 1 EL Öl
- ½ Tasse Wasser
- Lebensmittelfarbe (z. B. grün, lila, schwarz – ganz „monströs“)
- Optional: Glitzer, Perlen, Knöpfe, Wackelaugen
So geht’s:
- Vermische Mehl, Salz und Öl in einer Schüssel.
- Gib nach und nach Wasser hinzu, bis eine formbare Masse entsteht.
- Füge Farbe (und bei Bedarf Glitzer) hinzu – fertig ist deine Monsterknete!
Anwendung:
Wenn du unruhig bist, drücke, ziehe, rolle und forme die Knete.
Gib deiner Unruhe eine Gestalt – ein kleines Monster, einen Wirbel, einen Klumpen.
Du darfst lachen, schnauben, seufzen, murmeln – alles erlaubt.
Wenn du magst, gib deinem Monster einen Namen.
Danach kannst du:
- es zusammendrücken (Symbol für „Ich darf das loslassen“)
- es aufbewahren (Symbol für „Ich halte meine Energie – sie darf da sein“)
- Psychologischer Hintergrund
Diese Übung wirkt über mehrere Ebenen:
- Tastsinn: Durch Kneten und Fühlen regulierst du dein Nervensystem.
- Symbolik: Du machst Unruhe sichtbar und damit greifbar.
- Humor: Du erlaubst dir, deine „Monsterseite“ liebevoll anzuschauen –
statt sie zu bekämpfen.
Das Ergebnis: Du lachst vielleicht sogar über das, was dich vorher beunruhigt hat.
Und das ist echte Transformation mit Glitzer.
- Kurzer Zusatzimpuls
Wenn du magst, male oder schreibe auf:
„Mein Monster heißt … und es will mir eigentlich nur sagen, dass ich gerade … brauche.“
(z. B. Ruhe, Bewegung, Nähe, Schokolade.)