Kalender 2026 - November

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„Winterlichter – Wege durch die dunkle Zeit“

Thema: Akzeptanz & Selbstfreundlichkeit in der wiederkehrenden Dunkelheit

  1. Wenn du weißt, was kommt – und es trotzdem schwer ist

Es ist nicht Unwissen, das den Winter schwer macht.
Viele Menschen wissen genau, was sie erwartet:
Lichtmangel, Müdigkeit, dieses langsame Verschwinden der Energie.
Und gerade das Wissen kann ermüden.

Es kostet Mut, jedes Jahr aufs Neue zu sagen:

„Ja, das kommt wieder. Und ich lebe damit.“

Nicht als Niederlage – sondern als Teil deines Rhythmus,
so wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter dazugehören.

  1. Übung – „Was mich hält, wenn’s dunkel wird“

Statt zu fragen „Wie verhindere ich das?“,
frage dich: „Was trägt mich, wenn es wiederkommt?“

  1. Nimm ein Blatt oder dein Notizbuch.
    Überschreibe es mit: „Was mich hält, wenn’s dunkel wird“.
  2. Schreib alles auf, was dich stützt – Menschen, Dinge, Routinen, Orte.
    Zum Beispiel:
    • Licht am Fenster oder Duftkerzen
    • Lieblingsmusik für graue Tage
    • Wärmende Speisen oder Tee-Rituale
    • Ein Anruf bei jemandem, der dich versteht
    • Serien, Bücher, Spaziergänge, die trösten
  3. Mach daraus deine persönliche „Überwinterungs-Liste“.
    Kein Plan gegen Dunkelheit – sondern ein Plan mit ihr.
  1. Achtsamkeitsimpuls am Morgen

Wenn du aufwachst und der Tag schwer wirkt,
setz dich aufrecht hin, atme ein,
und sag dir:

„Ich kenne dieses Gefühl. Ich weiß, dass es wieder vergeht.“

Du musst den Tag nicht gewinnen.
Es reicht, ihn freundlich zu beginnen.

  1. Mini-Skill: Selbstumarmung mit Absicht

Leg beide Arme um dich, so fest, wie du magst.
Atme tief ein.
Sag dir leise: „Ich bin hier. Ich bleibe bei mir.“

Das ist kein Trick – es ist eine körperliche Erinnerung daran,
dass du nicht verloren bist, sondern da bist.

  1. Erinnerung

Es geht nicht darum, dass der Winter leicht wird.
Es geht darum, dass du dir selbst leicht bleibst, während er da ist.

Email: dw.sensi.trauma.consult@gmail.com
Telefon:0178 1857 827