Kalender 2026 - Dezember
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„Zwischen Keks und Zukunft – Übungen für einen friedlichen Jahresausklang“
Thema: Rückblick, Annahme und liebevolle Vorbereitung auf Neues
- Der Dezember darf anders sein
Manchmal ist er laut, manchmal still.
Manchmal tröstlich, manchmal zu viel.
Du musst ihn nicht mögen, um ihm Raum zu geben.
Vielleicht darfst du ihn einfach neugierig betrachten –
wie ein Geschenk, von dem du noch nicht weißt, was drin ist.
- Übung – „Das war mein Jahr (ehrlich gesagt)“
- Nimm Papier oder ein Notizbuch.
- Teile das Blatt in zwei Spalten:
Links: „Was war“ – kleine Erinnerungen, Erfolge, schwere Momente, alles darf rein.
Rechts: „Was bleibt“ – Dinge, Erkenntnisse oder Menschen, die du mitnehmen möchtest. - Du musst nichts bewerten oder schönreden.
Es geht nicht um Bilanz, sondern um Bewusstsein.
Wenn du magst, verbrenn oder zerreiß am Ende die linke Spalte –
nicht als „Wegmachen“, sondern als symbolisches „Ich lasse los, was ich nicht mehr tragen will“.
- Übung – „Mein Blick ins Neue“
Stell dir vor, du wachst am 1. Januar auf.
Welche Gefühle oder Momente würdest du im neuen Jahr gern öfter erleben?
(z. B. Ruhe, Freude, Vertrauen, Bewegung, Nähe …)
Schreib 2–3 Worte auf und gestalte daraus kleine Symbole:
zeichne sie, male sie, schreibe sie auf Karten oder Post-its.
Lege sie an einen Ort, wo du sie im neuen Jahr immer wieder findest.
Kein Druck – nur Erinnerung.
- Kleine Alltagsrituale
- Keks-Meditation: Iss bewusst einen Lieblingskeks.
Spür den Geschmack, den Geruch, die Wärme –
und denk: „Ich bin hier. Jetzt. Das ist genug.“ - Heiße-Schokolade-Moment:
Mach dir bewusst, wie gut sich Wärme anfühlt,
wenn draußen alles kalt und still ist. - „Ich-bin-da“-Abend:
Ein Abend ohne Termine, ohne Handy.
Nur du, Kerzenlicht, vielleicht Musik.
Der Dezember darf ruhig werden, bevor das Neue laut beginnt.
- Erinnerung
Was vergangen ist, dürfen wir annehmen.
Was kommt, dürfen wir gestalten.
Und dazwischen dürfen wir einfach Kekse essen.