Kalender 2026 - November
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„Winterlichter – Wege durch die dunkle Zeit“
Thema: Akzeptanz & Selbstfreundlichkeit in der wiederkehrenden Dunkelheit
- Wenn du weißt, was kommt – und es trotzdem schwer ist
Es ist nicht Unwissen, das den Winter schwer macht.
Viele Menschen wissen genau, was sie erwartet:
Lichtmangel, Müdigkeit, dieses langsame Verschwinden der Energie.
Und gerade das Wissen kann ermüden.
Es kostet Mut, jedes Jahr aufs Neue zu sagen:
„Ja, das kommt wieder. Und ich lebe damit.“
Nicht als Niederlage – sondern als Teil deines Rhythmus,
so wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter dazugehören.
- Übung – „Was mich hält, wenn’s dunkel wird“
Statt zu fragen „Wie verhindere ich das?“,
frage dich: „Was trägt mich, wenn es wiederkommt?“
- Nimm ein Blatt oder dein Notizbuch.
Überschreibe es mit: „Was mich hält, wenn’s dunkel wird“. - Schreib alles auf, was dich stützt – Menschen, Dinge, Routinen, Orte.
Zum Beispiel:- Licht am Fenster oder Duftkerzen
- Lieblingsmusik für graue Tage
- Wärmende Speisen oder Tee-Rituale
- Ein Anruf bei jemandem, der dich versteht
- Serien, Bücher, Spaziergänge, die trösten
- Mach daraus deine persönliche „Überwinterungs-Liste“.
Kein Plan gegen Dunkelheit – sondern ein Plan mit ihr.
- Achtsamkeitsimpuls am Morgen
Wenn du aufwachst und der Tag schwer wirkt,
setz dich aufrecht hin, atme ein,
und sag dir:
„Ich kenne dieses Gefühl. Ich weiß, dass es wieder vergeht.“
Du musst den Tag nicht gewinnen.
Es reicht, ihn freundlich zu beginnen.
- Mini-Skill: Selbstumarmung mit Absicht
Leg beide Arme um dich, so fest, wie du magst.
Atme tief ein.
Sag dir leise: „Ich bin hier. Ich bleibe bei mir.“
Das ist kein Trick – es ist eine körperliche Erinnerung daran,
dass du nicht verloren bist, sondern da bist.
- Erinnerung
Es geht nicht darum, dass der Winter leicht wird.
Es geht darum, dass du dir selbst leicht bleibst, während er da ist.